Über AmtsWerk
Ein Labor, kein Schaufenster
AmtsWerk ist ein Vorhaben der bamero AG. Ziel ist es, Kommunalverwaltungen den Weg von einem konkreten Problem zu einer bereits erprobten Lösung zu verkürzen.
Warum es AmtsWerk gibt
In vielen Verwaltungen wird dieselbe Fachaufgabe unabhängig voneinander neu gelöst. Eine Kommune baut eine digitale Fundsachenverwaltung, 200 Kilometer weiter beginnt die nächste bei null. Gleichzeitig ist der Markt für kommunale Software unübersichtlich, und Ausschreibungen binden Kapazitäten, bevor überhaupt klar ist, ob eine Lösung passt.
AmtsWerk setzt davor an: Wer weiß, was in vergleichbaren Kommunen bereits läuft und wo die Stolpersteine lagen, trifft schneller eine belastbare Entscheidung. Deshalb beginnt das Portal nicht mit einer Produktliste, sondern mit zwei Fragen zum eigenen Anliegen.
Für wen das Portal gedacht ist
- Mitarbeitende, die eine Fachaufgabe verbessern möchten
- Fachbereichsleitungen mit Verantwortung für Ressourcen
- Digitalisierungsverantwortliche und CDOs
- Verwaltungsspitzen, die den Überblick behalten wollen
Wonach wir Anwendungen auswählen
Kommunale Referenz
Jede Anwendung wird von mindestens einer deutschen Kommune eingesetzt oder erprobt. Die Referenz ist im Steckbrief namentlich genannt.
Datenschutz und Betrieb geklärt
Verarbeitungsort, Auftragsverarbeitung und Löschkonzept sind dokumentiert, bevor eine App aufgenommen wird.
Anschlussfähige Schnittstellen
Standards wie XBau, XMeld oder OParl haben Vorrang vor proprietären Anbindungen. Datenexporte müssen jederzeit möglich sein.
Barrierefreiheit mitgedacht
Bürgergerichtete Oberflächen orientieren sich an WCAG 2.2 AA und der BITV 2.0. Lücken werden offen benannt statt verschwiegen.
Vom Bedarf zur Lösung
- 01
Bedarf beschreiben
Über den Lösungsradar oder die Ideenwerkstatt wird der konkrete Engpass im Fachbereich benannt.
- 02
Passung prüfen
Das Lab-Team gleicht den Bedarf mit vorhandenen Anwendungen ab und meldet zurück, was bereits läuft.
- 03
Erproben
Über den Demo-Zugang testet die Kommune ohne Beschaffungsverfahren, ob die Lösung zum Arbeitsalltag passt.
- 04
Einführen und teilen
Nach der Einführung fließen Erfahrungen als Bewertung zurück und helfen der nächsten Kommune bei ihrer Entscheidung.
Warum wir AmtsWerk bauen

„Ich bin überzeugt, dass wir sehr schnell die Landschaft an Applikationen in den Verwaltungen überdenken müssen. Wir erleben es täglich in unserer Beratung, dass die kommunale IT mit dem entsprechend hohen Berg an sehr alter Software stark überfordert ist. Teilweise werden Fachverfahren eingesetzt, für die noch eigene Hardware vorgehalten werden muss, weil sie den Sprung in die heutige Technologiewelt nie geschafft haben. Auf der anderen Seite sehen wir in den Verwaltungsprozessen nach wie vor sehr viel händische Arbeit über E-Mails und Excel. Und auch wenn die Rufe nach hundertprozentiger Automatisierung und maximalem KI-Einsatz laut sind, sehen wir, dass die Rahmenbedingungen dafür aktuell noch nicht gegeben sind. Was es wirklich braucht, sind schnell verfügbare Anwendungen für ganz konkrete Herausforderungen, die am Ende nicht in mehr Arbeit enden, weder für die IT noch für die Fachbereiche."

„In unseren OZG-Projekten sehen wir täglich, wie digitale Fassade und analoge Realität auseinanderklaffen, der Antrag ist digital, aber intern landet er in Excel oder im E-Mail-Postfach. AmtsWerk ist unsere Antwort darauf, denn statt auf die eine große End-to-End-Lösung zu warten, bringen wir konkrete, sofort nutzbare Bausteine in die Verwaltung, vom Dokumenten-Check bis zur Vorqualifizierung per KI, einsatzbereit in Stunden, nicht Monaten."
Betreiberin: bamero AG
Die bamero AG ruft AmtsWerk ins Leben, betreibt das Portal und verantwortet die fachliche Kuratierung. Sie bringt die Erfahrung aus Digitalisierungsvorhaben in Kommunalverwaltungen ein und sorgt dafür, dass Prototypen aus der Ideenwerkstatt schnell erprobbar werden. Das Portal ist offen für weitere kommunale Partner.
Offene Fragen zu Beschaffung, Betrieb oder Datenschutz beantwortet die FAQ-Seite.















