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KommunalDesk

von AmtsWerk · im Katalog seit 14.10.2026

KommunalDesk bündelt kommunale Anliegen und Vorgänge aus E-Mail, Formcycle und manueller Erfassung in einer zentralen Arbeitsliste. Die Anwendung verwaltet Fristen, Zuständigkeiten, Bearbeitungsstände und Rechtsgrundlagen an einer Stelle.

VerfügbarDemo verfügbarformcycle-kompatibel
KommunalDesk – Bild 1
Bild wurde mit KI generiert
Kostenab 99 € / Monatnetto, nach Einwohnerzahl
BeschaffungDirektvergabemonatlich kündbar
ZielgruppeBürgerservice, FachämterKommunalverwaltungen
BetriebCloud, Rechenzentrum DEDie konkrete Hosting- und Betriebsumgebung, die Unterauftragnehmer, die Datenstandorte, die Protokollierung, die Sicherungskonzepte und die administrativen Zugriffsrechte sind vor dem Pilotbetrieb zu bestätigen. Alternativ kann für besonders schutzbedürftige Szenarien ein Betrieb im Rechenzentrum eines kommunalen IT-Dienstleisters oder ein hybrides Modell geprüft werden.

Überblick

Für wen

Kommunalverwaltungen

  • Bürgerservice
  • Fachämter
  • Hauptamt
Was Sie bekommen
  • KommunalDesk soll kommunale Eingänge nachvollziehbar, fristgerecht und kanalübergreifend bearbeitbar machen. Der Nutzen liegt insbesondere in:
  • einer zentralen Arbeitsliste für E-Mail-Eingänge, Formcycle-Formulare und manuell erfasste Vorgänge,
  • besserer Transparenz über Zuständigkeiten, Bearbeitungsstände und Fristen,
Was es bringt
  • Eine Arbeitsliste für alle Eingänge
  • Fristen und Zuständigkeiten im Blick
  • Nachvollziehbare Bearbeitung

Häufige Fragen zu KommunalDesk

Für welche Aufgaben ist KommunalDesk gedacht – und ersetzt es unsere Fachverfahren?

KommunalDesk ersetzt keine spezialisierten Fachverfahren (wie Einwohnermeldeamt, Bauamt oder Ratsinformationssysteme), sondern schließt die entscheidende Lücke dazwischen: Alle formlosen Bürgeranfragen, Beschwerden, Querschnittsaufgaben und internen Vorgänge, für die es kein eigenes Fachsystem gibt. Statt in E-Mail-Postfächern, Notizen oder Excel-Listen unterzugehen, erhalten diese Vorgänge feste Fristen, klare Sachgebietszuständigkeiten und rechtssichere Nachvollziehbarkeit.

Warum reicht nicht einfach ein gemeinsames Outlook-Postfach oder Excel?

Outlook und Tabellen bieten weder gesetzliche Fristenüberwachung noch rechtsverbindliche Zuordnungen oder Revisionssicherheit. Bei Krankheits- oder Urlaubsvertretungen gehen Fristen verloren; zudem fehlt der Bezug zu den einschlägigen Rechtsgrundlagen (EU-, Bundes-, Landes- und Ortsrecht). KommunalDesk garantiert, dass kein Anliegen liegenbleibt und Vertretungen sofort arbeitsfähig sind.

Ist für KommunalDesk ein aufwendiges Vergabeverfahren nötig?

In der Regel nein. Durch das modulare Lizenzmodell liegt KommunalDesk in der Anschaffung meist deutlich unter den Schwellenwerten für förmliche Ausschreibungen und kann im Rahmen einer Direktvergabe (Direktauftrag nach UVgO/VgV) unkompliziert beschafft werden. Die Verträge basieren auf den im öffentlichen Sektor etablierten EVB-IT-Standards.

Können wir KommunalDesk vor dem Kauf unverbindlich testen?

Ja. Wir stellen Kommunalverwaltungen voll funktionsfähige Testmandanten mit praxisnahen Demodaten zur Verfügung. So können Hauptamt, Sachgebiete und Datenschutzbeauftragte die Anwendung ohne Risiko und ohne Installationsaufwand im echten Verwaltungsalltag erproben.

Wo liegen unsere Daten und wie wird die DSGVO eingehalten?

Der Betrieb erfolgt ausschließlich in ISO-27001-zertifizierten Rechenzentren in Deutschland. Alle Daten unterliegen strengstem deutschen Datenschutzrecht und der DSGVO. Mit jeder Kommune wird vorab ein detaillierter Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV gemäß Art. 28 DSGVO) geschlossen. Auf Datenbankebene sorgt eine strikte Mandantentrennung (Row-Level-Security) dafür, dass keine fremde Verwaltung Zugriff auf Ihre Daten hat.

Fließen Behörden- oder Bürgerdaten in das Training von KI-Modellen?

Nein, zu keinem Zeitpunkt. Die integrierten KI-Assistenzen (z. B. für Sachgebietszuordnung, Zusammenfassungen oder Textbausteine) greifen auf europäische Enterprise-Schnittstellen zu, bei denen ein Training mit Kundendaten vertraglich und technisch ausgeschlossen ist. Alle KI-Vorschläge sind gemäß EU AI Act (Art. 50) transparent gekennzeichnet – die finale Entscheidung und Freigabe verbleibt immer beim Sachbearbeiter.

Wie hoch ist der technische Aufwand für die IT-Abteilung?

Minimal. KommunalDesk ist eine moderne, webbasierte Fachanwendung. Es müssen keine lokalen Server bereitgestellt oder Softwarepakete auf den Arbeitsplatzrechnern ausgerollt werden. Notwendig ist lediglich ein aktueller Browser.

Wie binden wir bestehende Systeme (z. B. Microsoft 365, Formulare) an?

KommunalDesk verfügt über vorgefertigte Konnektoren: Microsoft 365 / Entra ID: Für nahtlose Anmeldung (Single Sign-On) und direkten E-Mail-Versand. Formcycle & Online-Dienste: Eingehende Online-Bürgeranträge können automatisch als strukturierte Vorgänge übernommen werden. CSV-/Excel-Schnittstellen: Schneller Import von Bestandsdaten und strukturierter Export für Berichte und Statistiken.

Wie lange dauert die Einführung in der Verwaltung?

Ein Mandant ist innerhalb weniger Minuten provisioniert. Nach einer kurzen Einführung (ca. 45–60 Minuten) können Beschäftigte ohne Schulungsaufwand produktiv arbeiten, da die Benutzeroberfläche selbsterklärend und barrierearm nach dem behördlichen AmtsWerk-Designsystem gestaltet ist. Die bamero AG unterstützt auf Wunsch als Einführungspartner bei der Organisationsstruktur und Rollenkonfiguration.

Eignet sich KommunalDesk auch für Verwaltungsgemeinschaften oder Zweckverbände?

Ja. KommunalDesk unterstützt echte Mehrfachmitgliedschaften: Mitarbeitende, die für mehrere Mitgliedsgemeinden oder Eigenbetriebe zuständig sind, wechseln mit einem Klick zwischen den Mandanten, ohne sich neu an- oder abmelden zu müssen. Rollen und Rechte lassen sich je Kommune separat vergeben.