OZG Dashboard
von AmtsWerk · im Katalog seit 14.10.2026
Das OZG Dashboard erfasst den Digitalisierungsstand der Verwaltungsleistungen einer Kommune und ordnet ihn den Referenzkatalogen LeiKa und OZG-Umsetzungskatalog zu. Die Anwendung verbindet den Formularbestand aus FORMCYCLE, die Online-Angebote der kommunalen Website und die im Portalverbund gemeldeten Onlinedienste zu einer belastbaren Kennzahl je Leistung.
Überblick
Kommunalverwaltungen
- Digitalisierungsbeauftragte
- Hauptamt
- Verwaltungsspitze
- Das OZG Dashboard ersetzt Schätzungen und Excel-Listen durch eine nachvollziehbare Messung. Die Kommune erkennt für jede Leistung, ob ein Online-Angebot vorhanden, verlinkt und im Portalverbund auffindbar ist. Der Bezug auf die eigenen zuständigen Leistungen macht die Kennzahlen intern belastbar und gegenüber Gremien vertretbar. Die Unterscheidung von Verlinkungslücken, Meldelücken und echten Lücken zeigt, welche Verbesserungen redaktionell in kurzer Zeit erreichbar sind und welche ein Projekt erfordern. Verwaiste Formulare und nicht verlinkte Dienste werden sichtbar. Der gespeicherte Verlauf belegt Fortschritte über die Zeit und dient als Grundlage für Berichte und Förderverwendungsnachweise.
- OZG-Stand auf einen Blick
- Abgleich mit LeiKa und OZG-Katalog
- Grundlage für Priorisierung
Häufige Fragen zu OZG Dashboard
Warum brauchen wir ein OZG-Dashboard, wenn wir bereits ein Landesportal oder Fachverfahren nutzen?
Landesportale (wie Service-BW oder das BayernPortal) spiegeln oft nur einen Teil der Realität wider und weisen häufig Melde- oder Verlinkungsrückstände auf. Gleichzeitig betreiben Fachämter eigene Online-Formulare (z. B. über FORMCYCLE oder Form-Solutions), die im Portalverbund noch gar nicht gemeldet sind. Das OZG-Dashboard führt alle Datenquellen – eigene Webseiten, Formularserver, Landesportale und den PVOG-Suchdienst – automatisch zusammen und liefert auf Knopfdruck das vollständige, echte Gesamtbild der kommunalen Digitalisierung ohne manuelle Listenpflege.
Welchen Mehrwert hat die Verwaltungsführung (Bürgermeister, Landrat, Gemeinderat)?
Die Verwaltungsleitung erhält eine verlässliche, tagesaktuelle Entscheidungsgrundlage statt statischer Excel-Tabellen. Der aggregierte Reifegrad- und Digitalindex macht Fortschritte greifbar, liefert belastbare Zahlen für Gremienberichte und Bürgerversammlungen und zeigt exakt auf, wo Haushaltsmittel den größten Digitalisierungsschub bewirken.
Welcher IT- und Personalaufwand entsteht bei der Einführung?
Praktisch null. Das OZG-Dashboard ist eine schlüsselfertige SaaS-Lösung aus der souveränen Cloud. Es müssen keine lokalen Server installiert oder Schnittstellen programmiert werden. Nach Hinterlegung der Domain und optionaler Anbindung vorhandener Formularserver (z. B. FORMCYCLE) übernimmt die automatisierte Datenanalyse die Bestandsaufnahme und Zuordnung selbstständig. Ein erster vollständiger Statusbericht liegt typischerweise bereits nach wenigen Minuten vor.
Was passiert, wenn sich unsere Webseite oder Formulare ändern?
Die integrierte Analyse-Engine crawlt periodisch oder auf Knopfdruck die kommunalen Webseiten und Formularsysteme. Neue Online-Dienste, geänderte Pfade oder aktualisierte PDF-Anträge werden automatisch erkannt und im Dashboard neu bewertet.
Warum ist die Lückenanalyse des Dashboards so wichtig?
Oft wird angenommen, eine Leistung fehle komplett (echte Lücke), obwohl im Bauamt oder Ordnungsamt längst ein fertiger Online-Antrag existiert – er ist lediglich im Landesportal nicht verknüpft (Verlinkungslücke) oder noch nicht gemeldet (Meldelücke). Das Dashboard unterscheidet diese Fälle präzise: Kommunen sparen oft fünfstellige Beträge, weil sie keine Dienste doppelt beschaffen, sondern vorhandene Lösungen nur noch vorschriftsmäßig verlinken müssen.
Erkennt das System auch, ob ein PDF digital ausfüllbar ist?
Ja. Eine intelligente PDF-Inspektion prüft gefundene Formulare im Byte-Scan darauf, ob sie echte ausfüllbare Formularfelder (AcroForms) enthalten oder reine Druckvorlagen sind. Ausfüllbare PDFs fließen differenziert in den Reifegrad ein, sodass der tatsächliche Bürgernutzen realistisch abgebildet wird.
Wo werden die Daten gehostet und wie steht es um die DSGVO?
Das Hosting erfolgt ausschließlich in nach ISO 27001 zertifizierten Rechenzentren in Deutschland. Es werden standardmäßig Verträge zur Auftragsverarbeitung (AVV) nach Art. 28 DSGVO geschlossen. Es werden keine personenbezogenen Antragsdaten der Bürger erfasst oder verarbeitet – das Dashboard analysiert rein öffentliche Metadaten und Prozessstrukturen.
Wie wird KI eingesetzt und fließen Verwaltungsdaten in das Modelltraining?
KI kommt punktuell für die semantische Zuordnung uneindeutiger Leistungstitel zum offiziellen OZG- und LeiKa-Katalog zum Einsatz. Dies geschieht über dedizierte europäische Schnittstellen (z. B. STACKIT in Deutschland). Es findet keinerlei Training mit Daten der Verwaltung statt. Das System arbeitet vollständig konform zu den Transparenzvorgaben des EU AI Acts.
Kann das OZG-Dashboard per Direktvergabe beschafft werden?
Ja. Durch modulare, kommunalspezifische Tarife liegt das OZG-Dashboard in der Regel deutlich unterhalb der Schwellenwerte für förmliche Vergabeverfahren und kann unkompliziert im Wege des Direktauftrags nach kommunalem Haushalts- und Vergaberecht beauftragt werden.
Gibt es eine Möglichkeit, das Dashboard vorab unverbindlich zu testen?
Ja. Auf Wunsch erstellen wir für Ihre Kommune einen initialen Potenzialbericht auf Basis Ihrer öffentlich zugänglichen Daten oder stellen einen zeitlich befristeten Testmandanten bereit, damit Sie das Cockpit mit Ihren eigenen Daten vor der Beschaffungsentscheidung prüfen können.
