Neu im Katalog: OZG Dashboard misst den Digitalisierungsstand
Das OZG Dashboard führt Daten aus FORMCYCLE, kommunaler Website und Portalverbund zusammen. So entsteht eine nachvollziehbare Übersicht zum Digitalisierungsstand der zuständigen Verwaltungsleistungen.

KI-generiertes Bild
Wie weit ist die eigene Kommune bei der Digitalisierung ihrer Verwaltungsleistungen tatsächlich? Das neue OZG Dashboard im AmtsWerk-Katalog beantwortet diese Frage auf Basis vorhandener Daten. Statt Schätzungen oder manuell gepflegter Excel-Listen liefert die Anwendung eine nachvollziehbare Kennzahl für jede Leistung.
Das Dashboard ist verfügbar. Anbieter ist die bamero AG.
Drei Datenquellen in einer Auswertung
Das OZG Dashboard führt Informationen aus drei Quellen zusammen und gleicht sie miteinander ab:
- FORMCYCLE: Über die Schnittstelle übernimmt die Anwendung den vorhandenen Formularbestand einschließlich Bezeichnung, Mandant, Veröffentlichungsstatus und Aufrufadresse.
- Kommunale Website: Ein Crawler durchsucht den Internetauftritt nach Onlineformularen, PDF-Downloads und Verlinkungen auf externe Plattformen. Dazu gehören service-bw, BayernPortal, Amt24, ThAVEL, civento, OpenR@thaus und Kommunalportal.NRW.
- Portalverbund: Über den Suchdienst des Portalverbund-Onlinegateways ruft das Dashboard die für die Kommune gemeldeten Leistungen, Zuständigkeiten und Onlinedienste ab.
Auf dieser Grundlage wird sichtbar, welche Online-Angebote vorhanden sind, ob die kommunale Website auf sie verweist und ob sie im Portalverbund gefunden werden können.
Bezugsgröße sind die tatsächlich zuständigen Leistungen
Die erkannten Angebote werden den Referenzkatalogen LeiKa und OZG-Umsetzungskatalog zugeordnet. Dafür nutzt das Dashboard Leistungsschlüssel, Bezeichnungen und Synonyme. Ist ein Treffer nicht eindeutig, erhalten die zuständigen Fachbereiche einen Vorschlag zur Bestätigung.
Die bestätigten Zuordnungen bilden die Leistungsklärung der Kommune. Alle Kennzahlen beziehen sich damit nicht auf einen bundesweiten Gesamtkatalog, sondern auf die Leistungen, für welche die jeweilige Kommune tatsächlich zuständig ist. Das macht die Ergebnisse intern nachvollziehbar und gegenüber Verwaltungsleitung, Gremien und Aufsichtsbehörden vertretbar.
Digitalisierungsstand transparent erfassen
Für jede zuständige Leistung weist das Dashboard eine Digitalisierungsstufe nach dem OZG-Modell aus. Die Stufen null bis zwei ermittelt es aus den angebundenen Quellen:
- Es stehen keine Informationen online bereit.
- Informationen sind vorhanden, aber es gibt keine Antragsmöglichkeit.
- Ein Antrag kann online abgesendet werden.
Die Digitalisierungsstufen drei und vier tragen die Fachbereiche selbst in der Anwendung ein. Vollständige Durchdigitalisierung und Datennachnutzung hängen von der internen Prozessgestaltung ab und lassen sich daher nicht allein aus den angebundenen Quellen ableiten. Gemessene und manuell erfasste Werte werden im Dashboard getrennt gekennzeichnet.
Drei Arten von Lücken erkennen
Der Kreuzabgleich zwischen Website und Portalverbund unterscheidet drei konkrete Handlungsbedarfe:
- Verlinkungslücke: Der Onlinedienst ist gemeldet, aber auf der eigenen Website nicht verlinkt.
- Meldelücke: Der Dienst ist über die Website erreichbar, im Portalverbund jedoch nicht auffindbar.
- Echte Lücke: Ein Online-Angebot fehlt vollständig.
Aus diesen Ergebnissen entsteht eine nach Aufwand sortierte Maßnahmenliste. Redaktionelle Schnellerfolge lassen sich dadurch von Vorhaben unterscheiden, die ein tatsächliches Digitalisierungsprojekt erfordern. Auch verwaiste Formulare und nicht verlinkte Dienste werden sichtbar.
Fortschritte dokumentieren und auswerten
Die Auswertungsansicht stellt den Erfüllungsgrad nach Fachbereich, Digitalisierungsstufe und OZG-Leistungsbündel dar. Zu jedem Analyselauf speichert die Anwendung den Zeitpunkt und die verwendete Katalogversion. So kann die Kommune ihre Entwicklung über die Zeit vergleichen und Fortschritte dokumentieren.
Die Ergebnisse eignen sich als Grundlage für Berichte gegenüber Verwaltungsleitung, Gremien und Aufsichtsbehörden sowie für Förderverwendungsnachweise. Auswertungen und Maßnahmenlisten lassen sich als CSV- oder Excel-Datei exportieren.
Weitere Informationen zur verfügbaren Anwendung findest Du auf der Katalogseite des OZG Dashboards.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI erstellt.
Passende Anwendungen
- OZG Dashboard
Das OZG Dashboard erfasst den Digitalisierungsstand der Verwaltungsleistungen einer Kommune und ordnet ihn den Referenzkatalogen LeiKa und OZG-Umsetzungskatalog zu. Die Anwendung verbindet den Formularbestand aus FORMCYCLE, die Online-Angebote der kommunalen Website und die im Portalverbund gemeldeten Onlinedienste zu einer belastbaren Kennzahl je Leistung.
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